Reisebericht aus Berlin (Deutschland) mit persönlichen Eindrücken, Highlights wie James Bond und vielen Fotos.
Reisebericht aus Berlin (Deutschland) mit persönlichen Eindrücken, Highlights wie James Bond und vielen Fotos.
Relativ spontan habe ich mich dazu entschlossen ein Wochenende mal wieder in unserer Hauptstadt zu verbringen. Daher ging es am Freitagmorgen direkt mit dem Zug nach Berlin, wo ich spannende Eindrücke in ein paar Bildern festgehalten habe. Einen kurzen Ablauf inkl. Bild-Material findet ihr entsprechend in diesem Blog-Beitrag.
Berlin ist die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und zugleich eines ihrer Länder. Die Stadt Berlin ist mit rund 3,5 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands sowie nach Einwohnern die zweitgrößte der Europäischen Union. Sie bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg (6 Millionen Einw.) und der Agglomeration Berlin (4,4 Millionen Einw.). Der Stadtstaat unterteilt sich in zwölf Bezirke. Neben den Flüssen Spree und Havel befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder.
🗓️ 1. Tag
Gegen 04.00 Uhr am Freitag, den 04. März klingelte mein Wecker und ich machte mich kurz etwas frisch und packte die letzten Netzteile in meine Tasche bzw. Koffer. Nach einer erneuten Überprüfung, ob ich an alles gedacht habe, ging es mit dem Bus zum Pforzheimer Bahnhof und von dort erstmal nach Stuttgart. Anschließend ging es auf direktem Wege mit dem ICE über Mannheim, Frankfurt (am Main), Kassel-Willhelmshöhe, Fulda und Hildesheim nach Berlin.
Dort angekommen ging es mit der S-Bahn erst einmal zum Hotel. Leider konnte ich noch nicht direkt einchecken, da das Zimmer noch nicht zur Verfügung stand. Daher habe ich nur meinen Koffer eingeschlossen und bin den Kurfürstendamm entlang spaziert.
Dabei bin ich an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der Europa-Passage und dem KaDeWe vorbeigekommen. Hier habe ich dann auch eine kleine Rast gemacht und einen Panna-Cotta Becher gegessen. Anschließend ging es wieder kurz ins Hotel, wo ich nun endlich einchecken durfte und kurz die Füße hochlegen konnte.
Gegen 16.00 Uhr habe ich mich dann auf den Weg zum Potsdamer Platz gemacht. Dort bin ich mit dem schnellsten Aufzug Europas auf den Panoramapunkt gefahren und habe mir die Stadt von oben angeschaut. Dies war besonders schön, denn zu diesem Zeitpunkt ging schon langsam die Sonne unter, so das Berlin wie eine gemalte Landschaft ausgesehen hat.
Weiter ging es in das Spy Museum Berlin, welches sich mit der Spionage in der BRD und DDR auseinander setzt und gleichzeitig einen Einblick in die Welt von James Bond liefert. Für einen überteuerten Eintrittspreis von 18€ bekommt man eine Vielzahl von Plakaten und Videomonitoren mit Kurzbeschreibungen verschiedener Spione zu sehen. Es gab am Anfang noch Vitrinen mit historischen Spionagegeräten, später jedoch nur noch Videomonitore. Daher war der Besuch nach etwa 20 Minuten bereits beendet…
Nun ging es, mit einem Abstecher im Sony Center, in die Potsdamer Arkaden zum Shoppen und Abendbrot essen. Hier habe ich mir einen saftigen Burger gegessen, bevor es dann in das Musical Hinterm Horizont mit den Songs von Udo Lindenberg ging. Ich hatte Glück und konnte in der ersten Reihe sitzen und war daher wirklich quasi auf der Bühne.
Ein einmaliges Erlebnis! Anschließend ging es mit der U-Bahn wieder zurück ins Hotel und glücklich und zufrieden ins Bett.
🗓️ 2. Tag
Am Samstag, den 05. März stand das klassische Touristen-Programm für Berlin an. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel ging es per S- und U-Bahn zum Bundestag, denn ich hatte für 08.45 Uhr einen Besichtigungstermin der Reichstagskuppel. Die Kuppel misst 38 Meter im Durchmesser und hat eine Höhe von 23,5 Metern. Ihr Stahlskelett besteht aus 24 senkrechten Rippen im Abstand von 15 Grad und 17 waagerechten Ringen mit einem Abstand von 1,65 Meter und einer Masse von rund 800 Tonnen, verkleidet mit 3000 m² Glas mit einer Masse von etwa 240 Tonnen. Mit einem kostenlosen Audio-Guide erklimmt man den 230 Meter langen Aufstieg. Dabei bekommt einen wundervollen Blick über Berlin und zahlreiche zusätzliche Informationen.
Anschließend ging es durch den Tiergarten am Brandenburger Tor vorbei zum Holocaust-Mahnmal. Nun ging es wieder zurück zum Brandenburger Tor und zum Hotel Adlon. Weiter ging es der Straße Unter den Linden lang in Richtung Friedrichstraße. Hier konnte ich es mir nicht nehmen lassen bei Galeries Lafayette ein wenig zu stöbern. Weiter ging es zum Checkpoint Charlie, welcher ebenfalls in der Friedrichstraße gelegen ist.
Da mir jetzt die Füße schon wieder ein wenig schmerzten, ging es wieder zurück zum Hotel, um sich ein wenig zu erholen. Am Nachmittag habe ich mich dann auf den Weg zum Alexanderplatz gemacht und habe dort noch eine kostenlose Stadtrundfahrt mit der Linie 100 gemacht. Leider war der Bus sehr voll und die Scheiben sehr schmutzig, so dass hier leider nicht so viele Bilder entstanden. 🙁
Am Abend ging es dann noch zum Tempodrom, denn ein Besuch der Show Holiday On Ice stand noch auf dem Programm. Anschließend ging es mit der U-Bahn wieder zurück zum Hotel und glücklich ins Bett.
🗓️ 3. Tag
Am nächsten Morgen habe ich erst einmal ein wenig ausgeschlafen und die Füße hochgelegt. So habe ich mich erst gegen 11 Uhr wieder auf den Weg zum Brandenburger Tor gemacht, nachdem ich vorher meinen Koffer am Hauptbahnhof eingeschlossen habe. Dort angekommen habe ich jedoch nicht noch einmal das Brandenburger Tor, sondern Madame Tussauds besucht. Dabei sind einige lustige Schnappschüsse mit dem einen oder anderen Promi entstanden.
Im Anschluss ging es wieder zurück zum Bahnhof und mit dem ICE über Karlsruhe zurück nach Pforzheim. Leider mit einem etwas langem Aufenthalt in Karlsruhe, da ich den Anschlusszug um 2 Minuten verpasst hatte und somit eine Stunde zusätzlich warten musste. Damit geht ein schönes Wochenende in Berlin mit über 50.000 Schritten zu Ende, aber ich hatte eine Menge Spaß und würde es jederzeit wieder tun.