Kreuzfahrtstopp in Civitavecchia während der Mittelmeer-Tour 2026 an Bord der MSC Seaview mit einer spannenden Rundfahrt durch die italienische Hafenstadt.

Civitavecchia, Italien

Civitavecchia, Italien

Datum 10. Mai 2026
Lesezeit 3 Min.
Kategorien
Italien Mittelmeer Tour 2026

Kreuzfahrtstopp in Civitavecchia während der Mittelmeer-Tour 2026 an Bord der MSC Seaview mit einer spannenden Rundfahrt durch die italienische Hafenstadt.

Im Rahmen unserer Mittelmeer-Tour 2026 an Bord der MSC Seaview legten wir einen Stopp in Civitavecchia, Italien, ein.

Civitavecchia ist einer der bekanntesten Kreuzfahrthäfen des Mittelmeers und gilt als das klassische Tor nach Rom. Neben seiner praktischen Bedeutung für Kreuzfahrtgäste bietet die Stadt eine angenehme Uferpromenade, Spuren ihrer römischen Vergangenheit und eine entspannte Küstenatmosphäre, die einen Besuch auch unabhängig von Rom lohnenswert macht.

Nach dem Einschiffen wurden wir darüber informiert, dass unser ursprünglich gebuchter Ausflug in die etruskischen Städte Tarquinia und Tuscania leider abgesagt worden war. Stattdessen nutzten wir den kostenlosen Hafen-Shuttle bis an den Stadtrand und beschlossen, den Tag in aller Ruhe mit der Erkundung von Civitavecchia selbst zu verbringen.

Dort nahmen wir an einer Stadtrundfahrt mit einem kleinen offenen blauen Bus teil, die sich als praktische Möglichkeit erwies, einen ersten Überblick über die Stadt zu erhalten. Während der Fahrt gab es Live-Kommentare auf Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch, die interessante Hintergrundinformationen zur Geschichte, zu den Sehenswürdigkeiten und zur Bedeutung Civitavecchias als wichtiger Kreuzfahrthafen vermittelten.

Die Piazza Calamatta vermittelte uns den ersten echten Eindruck vom Zentrum Civitavecchias. Sie wirkte eher wie ein alltäglicher Stadtplatz als wie eine inszenierte Touristenattraktion und bot damit einen guten Einstieg in die lokale Atmosphäre.

Die Kathedrale San Francesco d’Assisi war eines der wichtigsten Wahrzeichen entlang der Route. Ihre zentrale Lage und ihr würdiges Erscheinungsbild machten sie zu einem natürlichen Blickfang, und später sollte unsere Tour genau dort enden.

Das Nationale Archäologische Museum von Civitavecchia brachte eine zusätzliche historische Dimension in den Ausflug. Selbst bei diesem kurzen Halt wurde deutlich, dass die Hafenstadt nicht nur ein Tor nach Rom ist, sondern auch auf eine lange eigene Geschichte zurückblicken kann.

Die Marina von Civitavecchia zeigte die Stadt von ihrer entspanntesten Seite – mit Meerblick, Booten und einer angenehmen Uferkulisse. Sie gehörte zu den Stationen, die den gelassenen Küstencharakter der Stadt besonders gut einfingen.

Auch Il Pirgo war ein Höhepunkt entlang der Uferpromenade. Dieser offene Bereich direkt am Wasser wirkte großzügig und malerisch, und man konnte sich leicht vorstellen, warum sowohl Einheimische als auch Besucher hier gerne am Meer spazieren gehen.

Die Bustour endete wieder an der Kathedrale, wo wir genau in dem Moment ausstiegen, als der Regen einsetzte. Wir warfen noch einen kurzen Blick in die Kirche, in der gerade eine Messe stattgefunden hatte, und gingen anschließend die Einkaufsstraße entlang, während sich das Wetter zunehmend verschlechterte.

Wegen des Regens machten wir Halt in einem kleinen überdachten Eiscafé. Leider wurde dies zum Tiefpunkt unseres Besuchs: Für lediglich sieben Kugeln Eis für drei Personen mussten wir 31 Euro bezahlen, was für uns wie eine typische Touristenfalle wirkte.

Dieses unangenehme Erlebnis trübte den Eindruck des restlichen Aufenthalts. Anstatt länger in der Stadt zu bleiben, machten wir uns auf den Rückweg zum Shuttle und kehrten mit gemischten Eindrücken von Civitavecchia zum Schiff zurück.

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