Kreuzfahrt-Stopp in Gdańsk (Danzig) während der Ostsee Tour 2026 mit Transfer durch Gdynia und Sopot und einem Spaziergang vorbei am Grünen Tor, dem Neptunbrunnen, der Marienkirche und dem historischen Krantor.

Gdańsk (Danzig), Polen

Gdańsk (Danzig), Polen

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Polen Ostsee Tour 2026

Kreuzfahrt-Stopp in Gdańsk (Danzig) während der Ostsee Tour 2026 mit Transfer durch Gdynia und Sopot und einem Spaziergang vorbei am Grünen Tor, dem Neptunbrunnen, der Marienkirche und dem historischen Krantor.

Im Rahmen unserer Ostsee Tour 2026 an Bord der MSC Magnifica machten wir Halt in Gdańsk (Danzig), Polen.

Unser Schiff lag in Gdynia, einer der drei Städte an Polens Ostseeküste, die gemeinsam als Dreistadt bekannt sind. Dazu gehören neben Gdynia auch Sopot und Gdańsk. Jede Stadt hat ihren eigenen Charakter: Gdynia entwickelte sich zu einem modernen Hafen, Sopot ist als Seebad bekannt und Gdańsk blickt auf eine lange Geschichte als Handelsstadt zurück. Die hanseatische Vergangenheit ist in der historischen Altstadt noch heute sichtbar: Prächtig verzierte Fassaden säumen die Straßen, die hinunter zur Motława führen. Da der Hafen einige Entfernung von Gdańsk entfernt in Gdynia lag, begann unser Besuch mit einer landschaftlich reizvollen Fahrt durch die Region.

Von Gdynia und Sopot nach Gdańsk

Wir hatten einen Ausflug nach Gdańsk gebucht, und schon die Fahrt dorthin war eine gute Einführung in die Region. Unterwegs durch Gdynia und Sopot erfuhren wir mehr über die Geschichte und den Charakter der beiden Städte. Als wir Gdańsk erreichten, wirkte die Dreistadt weniger wie ein einzelner Kreuzfahrthafen als vielmehr wie ein zusammenhängender Küstenstreifen an der Ostsee. Am Ausstiegspunkt angekommen, konnten wir die historische Altstadt auf eigene Faust erkunden.

Grünes Tor, Langer Markt und Königsweg

Unser Rundgang begann am Grünen Tor an der Motława. Von dort folgten wir dem Königsweg in die Altstadt. Das reich verzierte Renaissance-Tor führt zum Langen Markt, dessen prächtige Bürgerhäuser erahnen lassen, welchen Wohlstand der Ostseehandel einst nach Gdańsk brachte. Mitten auf dem Platz steht der Neptunbrunnen – ein passendes Wahrzeichen für eine Stadt, deren Geschichte so eng mit dem Meer verbunden ist. Ganz in der Nähe befindet sich der Artushof, der einst Kaufleuten und der städtischen Oberschicht als Treffpunkt diente. Seine kunstvoll gestaltete Fassade vermittelte uns einen weiteren Eindruck von der einstigen Blütezeit der Stadt.

Als Nächstes kamen wir am Rechtstädtischen Rathaus mit seinem hohen Turm und der aufwendig gestalteten Backsteinfassade vorbei. Über die Lange Gasse gingen wir weiter zum Goldenen Tor, einem repräsentativen Torbau aus dem 17. Jahrhundert am westlichen Ende des Königswegs. Bevor wir weitergingen, hielten wir außerdem am Danziger Shakespeare-Theater. Seine dunkle Backsteinfassade und das markante Dach bilden einen spannenden Kontrast zu den historischen Gebäuden in der Umgebung.

Marienkirche, Frauengasse und Krantor

Von dort liefen wir zur Marienkirche, einer gewaltigen gotischen Backsteinkirche, die die Silhouette der Altstadt prägt. Anschließend spazierten wir durch die Frauengasse (ul. Mariacka), eine besonders stimmungsvolle Straße mit historischen Bürgerhäusern, erhöhten Hauseingängen und Bernsteingeschäften. Am Fluss erreichten wir das Krantor, den berühmten mittelalterlichen Hafenkran der Stadt, mit dem früher Waren verladen und Schiffsmasten aufgerichtet wurden. Ein altes Karussell in der Nähe sorgte für einen heiteren Akzent an der Uferpromenade.

Am Krantor kehrten wir um und machten uns auf den Rückweg zum Grünen Tor. Unterwegs setzte Regen ein, doch unseren Spaziergang durch die Altstadt hatten wir bereits beendet und es war Zeit, zum Hafen zurückzukehren. Der Rundgang führte uns von den prächtigen Straßen aus der Zeit des Ostseehandels bis hinunter ans geschäftige Flussufer – und wir hatten genügend Zeit, alles in Ruhe zu erkunden.

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