Reisebericht über unseren Kreuzfahrt-Stopp in Hanga Roa (Chile) während der Weltreise 2025 mit der MSC Magnifica, mit persönlichen Eindrücken und vielen Fotos.
Reisebericht über unseren Kreuzfahrt-Stopp in Hanga Roa (Chile) während der Weltreise 2025 mit der MSC Magnifica, mit persönlichen Eindrücken und vielen Fotos.
Im Rahmen der Weltreise 2025 mit der MSC Magnifica legten wir einen Stopp in Hanga Roa, Chile, ein.
Hanga Roa, die einzige Stadt auf der abgelegenen Osterinsel (Rapa Nui), ist ein faszinierender Ort, der Geschichte, Kultur und Natur auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Mit ihrer charmanten, ruhigen Atmosphäre und den atemberaubenden Ausblicken auf den Pazifik ist Hanga Roa das Tor zu den weltberühmten Moai-Statuen, die die Insel prägen. Diese mystischen Monumente, die von den polynesischen Ureinwohnern geschaffen wurden, ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher an und machen Hanga Roa zu einem der geheimnisvollsten Reiseziele der Welt. Die Stadt selbst bietet eine Mischung aus traditionellen polynesischen Einflüssen und modernen Annehmlichkeiten und ist der perfekte Ausgangspunkt, um die unerforschten Geheimnisse dieser einzigartigen Insel zu entdecken.
Unser Aufenthalt in Hanga Roa begann mit einer Fahrt per Tenderboot, das uns sicher an Land brachte. Von dort aus nahmen wir einen kleinen Reisebus, der uns über die atemberaubende Osterinsel fuhr und uns zu den historischen Schätzen dieser mystischen Insel brachte.
Unsere Tour begann an der zeremoniellen Stätte von Tahai, wo wir drei restaurierte Ahus und Moai bestaunten. Besonders beeindruckend war der Moai, dessen Augen wieder eingesetzt wurden, was ihm eine lebendige und ausdrucksstarke Erscheinung verlieh. Neben den Moai konnten wir auch die Überreste einer alten Helling und die Ruinen eines ehemaligen Hühnerstalls sehen, die uns einen Einblick in das Leben auf der Insel in der Vergangenheit gaben.
Weiter ging es nach Puna Pau, einer Stätte, die für ihren roten Schlackensteinbruch bekannt ist. Hier wurden die kleineren Moai, die sogenannten Topknots, gehauen. Es war faszinierend, mehr über die Techniken und die Bedeutung dieser einzigartigen Skulpturen zu erfahren.
Der Höhepunkt der Tour war der Besuch des Ahu Akivi, einer restaurierten Ahu-Stätte mit sieben Moai, die dem Meer zugewandt sind. Diese Szenerie, mit den majestätischen Figuren, die in den weiten Ozean blicken, war ein beeindruckender Moment, der die mystische Atmosphäre der Insel perfekt widerspiegelte.
Nach der Tour genossen wir die landschaftlich reizvolle Rückfahrt zum Hafen. Doch kaum waren wir zurück am Pier, setzte ein starker Regen ein, und ich wurde komplett nass. So ging es für uns zurück zum Schiff – wieder per Tenderboot. Ein warmes Duschen war die perfekte Möglichkeit, den Tag ausklingen zu lassen und die Schönheit und das Mysterium der Osterinsel in Erinnerung zu behalten.