Reisebericht aus Moskau (Russland) mit persönlichen Eindrücken, Sehenswürdigkeiten und vielen Fotos.
Reisebericht aus Moskau (Russland) mit persönlichen Eindrücken, Sehenswürdigkeiten und vielen Fotos.
Willkommen auf eine Reise in den Osten der Welt, nämlich nach Russland. Im Jahre 2011 hatte ich die Möglichkeit meine Mutter mit ihrem Projekt “Auf dem Weg zur Energiesparschule” zu begleiten. In der Zeit vom 21. März bis 25. März 2011 stellten wir dieses Projekt auf dem Partners in Learning European Forum in Moskau vor.
Moskau ist die Hauptstadt der Russischen Föderation und mit rund 11,55 Millionen Einwohnern die größte Stadt Europas. Sie ist das politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Zentrum Russlands, mit Universitäten und Instituten sowie zahlreichen Kirchen, Theatern, Museen und Galerien. Im Stadtgebiet befinden sich einige der höchsten europäischen Hochhäuser und die markanten Sieben Schwestern, sowie der 540 Meter hohe Ostankino-Turm, das höchste Bauwerk Europas.
🗓️ 1. Tag
Nach einem ruhigen Flug kamen wir gegen 15.25 Uhr (russischer Zeit) am Flughafen in Moskau an. Uns erwartete ein Fahrer mit einem KIA, der uns auf einer 40km langen schnurgeraden Straße zum Hotel brachte. Nach dem Einchecken mussten wir sofort mit dem Bus Richtung Renaissance Hotel (ehemaliges olympisches Zentrum), um unseren Stand aufzubauen.
Um 20.00 Uhr ging es weiter mit dem Bus zum Roten Platz. Dort hatten wir eine Stadtführung, waren auch im Kaufhaus Gum und abschließend in einem echt russischen Nobelrestaurant essen. Wir hatten Borsch und russischen Carnberry-Saft. Echt lecker! Um 23.00 Uhr ging es dann zurück zum Hotel, wo wir gegen 24.00 Uhr ins Bett fielen.
Gegen 21 Uhr sind wir schließlich in unserem zentral gelegenem Hostal Atenas in Granada angekommen. Nachdem die Zimmeraufteilung stattgefunden hat und alle sich nach der langen Fahrt erholt haben, haben wir eine gemeinsame Kneipentour unternommen. Zu jedem Getränk wurden uns köstliche Tapas serviert, was typisch ist für Andalusien.
🗓️ 2. Tag
Morgens wurden wir viermal von der Jury befragt. Das war sehr anstrengend, hat aber auch viel Spaß gemacht. Gegen 17.30 Uhr sind wir mit der Metro Richtung Puschkin-Platz gefahren. Die Metro war sehr voll, alle 10 bis 60 Sekunden kommt ein Zug. Um zur Metro zu kommen, muss man mit einer Rolltreppe ca. 2 Minuten nach unten “rollen”. Wir haben dann noch einmal den Roten Platz im Hellen begutachtet, waren shoppen in einem riesigen Einkaufszentrum und anschließend Essen in einem angesagten In-Restaurant (Lookin Rooms).
🗓️ 3. Tag
Der Mittwoch war geprägt von Vorträgen und Workshops. Wir haben auch Vorträge auf Russisch gehört, dabei einen Kopfhörer mit Simultanübersetzung auf Englisch im Ohr gehabt und gleichzeitig musste der Kopf alles auf Deutsch übersetzen. Eine interessante Erfahrung!
Abends haben alle 260 Leute zusammen gegessen. Die Tische waren gedeckt mit zahlreichen kalten Vorspeisen. Daran haben sich alle satt gegessen. Doch dann ging es weiter mit warmen Gerichten und anschließend noch einer großen Fruchtplatte. Die Russen essen gerne, sehr fett und sehr reichlich.
Durch das Schneegestöber ging es dann zu Fuß zurück ins Hotel und hinein ins Bett.
🗓️ 4. Tag
Heute Morgen ging es wieder zum Renaissance Hotel. Dort war die Öffentlichkeit zur Ausstellung zugelassen und wir haben unser Projekt mehrfach erklärt und erläutert. Anschließend erfolgte eine kurze Ruhephase im Hotel und dann ging es ins Restaurant YAR. Dort gab es wieder ein gigantisches Buffet, mit Ballett-Einlagen. Ein deutsches Projekt wurde ausgezeichnet. Das Restaurant YAR ist sehr beeindruckend. Es ist verziert mit Malereien und Holz und für jeden Tisch waren 3 Kellner zuständig. Wir haben getanzt und gefeiert und anschließend ging es wieder zurück ins Hotel. Die Hinfahrt hat 1,5 Stunden gedauert, die Rückfahrt nur 15 Minuten.
Am nächsten Tag ging es dann über den Berliner Flughafen wieder zurück nach Hamburg.