Reisebericht aus San Francisco (USA) mit Eindrücken vom Team Offsite, Highlights wie James Bond und gemeinsamen Aktivitäten.
Reisebericht aus San Francisco (USA) mit Eindrücken vom Team Offsite, Highlights wie James Bond und gemeinsamen Aktivitäten.
Im Rahmen meiner Tätigkeit bei Medialesson hatte ich die Möglichkeit nach San Francisco, an die Westküste der USA, zu reisen, um an der //build/-Konferenz teilzunehmen. Dabei handelt es sich um die größte Konferenz von Microsoft für Entwickler. Im März 2016 war es so weit und ich durfte 9 Tage in einer der schönsten Städte der Welt verbringen.
San Francisco, offiziell City and County of San Francisco, ist eine Stadt und eine Metropolregion im US-Bundesstaat Kalifornien an der Westküste der Vereinigten Staaten am Pazifischen Ozean. Mit 805.235 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Kaliforniens. Im globalen Vergleich gilt sie neben ähnlich großen Städten wie etwa Frankfurt am Main oder Amsterdam als mittelgroße Weltstadt.
Der Name der Stadt ist spanischen Ursprungs. San Francisco ist nach dem Heiligen Franziskus, also Franz von Assisi, benannt.
🗓️ 1. Tag
Am 26. März hieß es für mich früh aufstehen, denn bereits um 10.20 Uhr ging mein Flug von Frankfurt direkt nach San Francisco. Da die Deutsche Bahn beschlossen hat zwischen Pforzheim und Karlsruhe keine Züge einzusetzen, war ich gezwungen mit dem Taxi zum Karlsruher Hauptbahnhof zu fahren. Dort angekommen ging es mit einem Zwischenhalt in Mannheim dann zum Frankfurter Flughafen. Hier konnte ich zum Glück meinen Koffer recht schnell aufgeben, so dass ich nur noch auf mein Handgepäck aufpassen musste. Da gegen 7.30 Uhr noch nicht so viel am Flughafen los ist, ging es recht schnell durch die Sicherheitskontrolle inkl. Nacktscanner. Nun gab es erstmal eine kleine Stärkung in der Form eines Rühreis mit Krabben und ein Latte Macchiato.
Und schon ging es zum Boarding. Ich hatte das Glück in der Premium Economy Klasse zu reisen, welche ein angenehmes Platzangebot bietet und schnelles Boarding, da man direkt hinter dem Cockpit sitzt. Hier habe ich es mir erstmal bequem gemacht und ausgiebig das Entertainment-System des Airbus A380 genutzt. So habe ich neben den neusten James Bond Spectre auch den Film Creed mit Sylvester Stallone gesehen. Musikalisch wurde ich von Il Divo und Roger Cicero unterhalten. Dadurch vergingen die 10,5 Stunden wirklich wie im Flug und die Einreise in die USA stand kurz bevor. Wegen des guten Sitzplatzes hatte ich Glück und war relativ schnell beim zuständigen Officer, welcher neben einem Foto auch alle Fingerabdrücke von mir genommen hat. Im Anschluss ging es mit dem Transportsystem BART zur Haltestelle Powell, welche etwa 5 Minuten vom Hotel entfernt liegt. Somit konnte ich recht schnell ohne Probleme einchecken und kurz die Füße hochlegen.
Anschließend ging es dann auf eine erste kleine Erkundungstour rund um das Hotel.
Hier habe ich auch gleich das erste Highlight gesehen, denn die beliebten Cable Cars fuhren (fast) direkt vorm Hotel ab, aber eine Fahrt folgte erst später. Wegen eines kleinen Jetlags ging es bereits gegen 20.00 Uhr Ortszeit ins Bett, denn am nächsten Morgen hieß es wieder früh aufstehen.
🗓️ 2. Tag
Gegen 7.00 Uhr am nächsten Morgen habe ich mich bereits mit Philipp in der Hotel-Lobby getroffen, denn er hatte ein Auto für uns gemietet, womit wir gemeinsam die Gegend erkunden werden. Zunächst ging es zur Lombard Street, welche durch ihre 8 Haarnadel-Kurven weltbekannt ist. Natürlich konnten wir uns es nicht nehmen lassen und sind hier auch mit dem Auto heruntergefahren.
Weiter ging es zur Golden Gate Bridge, welche durch den Sonnenaufgang in ein wundervolles Licht getaucht war. Wir hatten Glück und es gab keinerlei Nebel rund um die Brücke, so dass hier wirklich ein paar schöne Fotos entstanden sind.
Nun ging es den Highway 1 entlang mit dem Ziel Monterey. Monterey ist eine Küstenstadt mit rund 27.800 Einwohnern. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 30,4 Quadratkilometern und liegt zwischen San Francisco (185 Kilometer nördlich) und Los Angeles (etwa 560 Kilometer südlich). Hier haben wir den Fisherman’s Wharf besucht und einen leckeren Burger zum Mittag gegessen.
Im Anschluss sind wir gemütlich dem 17 Mile Drive entlanggefahren. Dabei handelt es sich um eine Straße nahe Monterey, die zwischen Pebble Beach und dem Del Monte Forest (einem Zypressen-Wald) verläuft. Sie führt an berühmten Golfplätzen und Villen vorbei und ist Anziehungspunkt vieler Touristen.
Auf der Rückfahrt hatten wir leider das Pech und standen ein wenig im Stau. Trotzdem haben wir es rechtzeitig zum Flughafen geschafft, denn hier mussten wir den Mietwagen abgeben. Wie schon am gestrigen Tag ging es auch heute wieder mit BART zur Haltestelle Powell. Nach einer kurzen Ruhephase ging es dann gemeinsam mit Carsten in der Cheesecake Factory Abendbrot essen. Wir konnten draußen sitzen und hatten somit einen wirklich tollen Blick auf den Union Square von San Francisco im Dunkeln. Danach ging es dann pappsatt zurück zum Hotel.
🗓️ 3. Tag
AAm Montagmorgen mussten Philipp und Carsten bereits mit dem Aufbau der Expert-Wall beginnen, so dass ich ab heute San Francisco allein erkunden musste. Für mich ging es daher zunächst zu Fuß wieder zum Union Square, wo ich mir ein Ticket für eine Stadtrundfahrt geholt habe. Anschließend habe ich fast eine vollständige Rundfahrt gemacht und bin dabei am Civis Center, am San Francisco Jazz Center, am Alamo Square, am Golden Gate Park, an der Golden Gate Bridge sowie am Pier 39 vorbeigekommen. Hier habe ich auch beschlossen für einen kurzen Spaziergang auszusteigen, bevor ich mit lokalen und internationalen Persönlichkeiten Selfies bei Madame Tussauds geschossen habe.
Im Anschluss ging es wieder zurück zum Hotel, wo ich kurz die Füße hochgelegt habe, bevor es wieder zurück zum Fisherman’s Wharf ging, da es abends noch eine spezielle Rundfahrt mit dem Big Bus gibt. Ab 18.30 Uhr beginnt hier nämlich die Panoramic Night Tour. Dabei handelt es sich um eine andere Route, welche die schönsten Gebäude und Sehenswürdigkeiten während des Sonnenuntergangs zeigt. Ein absolutes Erlebnis, was ich jedem nur empfehlen kann.
Wieder zurück am Fishermans Wharf ging es dann mit dem Bus wieder zum Union Square und gegen 22.30 Uhr dann auch glücklich und zufrieden ins Bett.
🗓️ 4. Tag
Auch am Dienstag ging es wieder zu Fuß zum Union Square, um mit dem ersten Big Bus wieder auf Stadtrundfahrt zu gehen. Dieses Mal bin ich bereits am Alamo Square wieder ausgestiegen, um die Painted Ladies zu besuchen. Vielen werden diese Gebäude noch aus der beliebten Fernsehserie Full House oder dem Remake Fuller House im Gedächtnis sein.
Weiter ging es von hier zur Golden Gate Bridge, wo ich den Bus gewechselt habe, um Sausalito zu erkunden. Hierbei handelt es sich um eine Kleinstadt direkt an der Bucht von San Francisco. Der Name der Stadt ist spanischen Ursprungs und lautete anfänglich „Saucelito“, was auf Deutsch „kleine Weide“ bedeutet. Hier habe ich ein Rieseneis gegessen, welches wirklich zu den besten gehört, welches ich jemals gegessen habe.
Im Anschluss ging es wieder zurück zur Golden Gate Bridge und dann wieder zum Union Square und kurz ins Hotel. Nun ging es bereits in das Moscone Center zur Build-Registrierung. Der Vorgang dauerte zum Glück nur wenige Minuten und so konnte ich mich relativ schnell wieder auf den Weg zum Pier 39 machen. Hier habe ich mir das Aquarium of the Bay angeschaut, welches die Meeresvielfalt in der Bucht von San Francisco aufzeigt.
Abends ging es dann noch zu Bubba Gump am Pier 39 auf Einladung von Microsoft. Alle deutschsprachigen Teilnehmer der Build wurden eingeladen und so gab es leckere Fischspezialitäten in einer netten und ungezwungenen Atmosphäre.
Mit meinen neuen Tischnachbarn ging es dann noch einen kleinen Cocktail trinken, bevor es mit dem Cable Car zurück zur Powell Street und damit ins Hotel ging. Ein rundum gelungener Abend.
🗓️ 5. Tag
Am Mittwoch begann dann die Build mit der ersten Keynote, welche durch Satya Nadelle eröffent wurde. Mit dabei waren auch Terry Myerson, Kevin Gallo, Phil Spencer, Alex Kipman oder auch Lili Cheng, welche im Microsoft-Umfeld keine Unbekannten sind. Nach der Keynote ging es dann direkt mit den ersten Sessions weiter, welche ich interessiert verfolgt habe und auch einige spannende und neue Erkenntnisse gewinnen konnte. Abends gab es dann noch ein kleines Buffet auf dem Build-Geläde, bevor es für mich zurück ins Hotel und ins Bett ging.
🗓️ 6. Tag
Auch der Donnerstag begann mit einer weitere Keynote, welche dieses Mal unter dem Motto Azure, Xamarin und Office stand und von den Microsoft-Größen Scott Guthrie, Qi Lu, Steve Guggenheimer und John Shewchuk geleitet wurde. Anschließend ging es auch hier mit den nächsten Sessions weiter, bevor ich am späten Nachmittag die Möglichkeit hatte, endlich einmal HoloLens auszuprobieren. Unter der Leitung von Buzz Aldrin ging es auf dem Mars spazieren. Ein absolutes Highlight für mich! Abends ging es dann noch ins Kino in den Film Batman v Superman auf Einladung von Microsoft. Ein Film, welchen man sich anschauen kann, aber definitiv nicht muss. Da es jetzt bereits 1.30 Uhr war, ging es dann auch schnell ins Bett.
🗓️ 7. Tag
Freitag war bereits der letzte Tag der Build es begann für mich mit einem Interview über die Nutzung von Visual Studio und einem weiteren Besuch auf dem Mars mit HoloLens. Weiter ging es mit Sessions, bevor ich mich am Nachmittag mit Philipp und Carsten zu einem Spaziergang durch China-Town und Little Italy bis Fishermans Wharf getroffen habe.
Mit dem Taxi ging es dann zurück zum Hotel und anschließend in die Burger Bar im Macy’s, wo ich auf Anraten von Philipp einen sehr leckeren Burger hatte.
🗓️ 8. Tag
Schon sind wir am letzten vollen Tag in San Francisco angekommen. Heute ging es mit einem Mietwagen und Philipp und Carsten durch das Silicon Valley. Zunächst ging es zu Facebook, Google, Apple und zur Apple-Baustelle. Zwischendurch haben wir auch noch bei Best Buy und im WeirdStuff Warehouse ein wenig eingekauft, bevor wir mittags einen leckeren Fastfood-Burger bei In-n-Out Burger hatten.
Anschließend haben Carsten und ich das Computer History Museum besucht. Hier gab es einiges über die Geschichte der Computer zu lernen, sowie eine Live-Demonstration des ersten Computer-Spiels der Welt von 1959.
Weiter ging es zur Standford University inklusive eines kurzen Besuchs des Campus. Danach folgte ein kleiner Stadtbummel durch Palo Alto, bevor wir gemeinsam im gravity zu Abend gegessen haben. Spontan kam uns die Idee noch einen Abstecher zur Golden Gate Bridge zu machen und so konnte ich die Brücke nun auch endlich im Nebel besichtigen. Nach der Rückfahrt zum Hotel ging es dann für uns alle noch einmal in die Cheesecake Factory, wo ich endlich meinen Käsekuchen bekommen habe.
🗓️ 9. Tag
Am Sonntag habe ich ein wenig ausschlafen können, bevor ich meinen Koffer für die Heimreise gepackt habe. Da die Geschäfte auch am Sonntag in den USA geöffnet haben, bin ich noch einmal in den Microsoft Store gegangen, um noch einmal ein wenig zu shoppen. Danach ging es mit BART zum Flughafen, wo ich schnell meinen Koffer abgeben konnte aber etwa 1 Stunde für die Sicherheitskontrolle gebraucht habe. Daher ging es auch quasi direkt zum Boarding. Der Rückflug fand auch wieder in einem Airbus A380 statt und war, bis auf ein paar Turbulenzen während des Fluges und kurz vor der Ladung, sehr angenehm, so dass ich viel geschlafen habe. Nach der Ankunft am Frankfurter Flughafen ging es dann per Bahn wieder nach Karlsruhe, wo mich meine Eltern in Empfang genommen haben.