Stopp in Barcelona während der Transfer-Tour 2026 an Bord der MSC Magnifica mit Shuttlebus, rotem Doppeldecker-Sightseeingbus, Gaudí-Sehenswürdigkeiten und einer regnerischen Stadtrundfahrt.

Barcelona, Spanien

Barcelona, Spanien

Datum 18. Mai 2026
Lesezeit 3 Min.
Kategorien
Spanien Transfer Tour 2026

Stopp in Barcelona während der Transfer-Tour 2026 an Bord der MSC Magnifica mit Shuttlebus, rotem Doppeldecker-Sightseeingbus, Gaudí-Sehenswürdigkeiten und einer regnerischen Stadtrundfahrt.

Im Rahmen unserer Transfer-Tour 2026 an Bord der MSC Magnifica machten wir Halt in Barcelona, Spanien.

Barcelona gehört zu den großen Kreuzfahrtstädten des Mittelmeers und vereint katalanische Kultur, maritimes Flair, historische Viertel und einige der bekanntesten Bauwerke Europas. Die Stadt ist besonders eng mit dem Architekten Antoni Gaudí verbunden, dessen Werke Barcelona ihren unverwechselbaren Charakter verleihen und selbst eine einfache Stadtrundfahrt zu einer Reise entlang berühmter Wahrzeichen machen.

Ursprünglich hatten wir geplant, mehrere Bauwerke von Antoni Gaudí genauer zu besichtigen. Zunächst nutzten wir den Shuttlebus zum World Trade Center, das sich als praktischer Ausgangspunkt für Erkundungen vom Kreuzfahrthafen aus eignet.

Dort angekommen, änderten wir unsere Pläne jedoch spontan und entschieden uns stattdessen für Tickets für den roten Doppeldecker-Sightseeingbus. Wir wählten die rote Route, die uns einen entspannten Überblick über die Stadt verschaffte und an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten vorbeiführte, darunter La Rambla, das Museu d’Història, Platja Nova Mar Bella, Poblenou, die Sagrada Família, der Arc de Triomf, das Telefèric de Montjuïc, die Anella Olímpica, das Poble Espanyol, die Plaça de Catalunya und die Casa Batlló.

Der erste Teil der Strecke vermittelte einen guten Eindruck vom Leben im Zentrum und an der Küste Barcelonas. Die La Rambla gehört nach wie vor zu den bekanntesten Boulevards der Stadt. Sie verbindet die Plaça de Catalunya mit dem Hafengebiet und zeigt eindrucksvoll, wie eng hier historisches Stadtleben und Tourismus miteinander verflochten sind. In der Nähe des Geschichtsmuseums deutete die Route zudem auf die vielschichtige Vergangenheit Barcelonas hin – von den römischen Ursprüngen über mittelalterliche Gassen bis hin zu modernen Stadtvierteln. Entlang der Küste wirkten Platja Nova Mar Bella und Poblenou deutlich offener und moderner, mit Stränden, breiten Straßen und ehemaligen Industriegebieten, die heute Teil des zeitgemäßen Küstenviertels sind.

Die architektonischen Höhepunkte blieben natürlich besonders in Erinnerung. Die Sagrada Família ist das Bauwerk, das am stärksten mit Gaudí verbunden wird. Selbst vom Bus aus beeindruckten ihre Türme, die kunstvollen Fassaden und die ungewöhnliche Verbindung aus religiöser Symbolik und organischen Formen. Später vermittelte die Casa Batlló einen ganz anderen Eindruck von Gaudís Schaffen: urbaner, farbenfroher und verspielter, mit ihrer geschwungenen Fassade und ihrer beinahe theatralischen Präsenz am Passeig de Gràcia.

Die Route führte außerdem an Orten vorbei, die eng mit der Stadtgeschichte Barcelonas verbunden sind. Der Arc de Triomf wurde ursprünglich als repräsentativer Eingang für die Weltausstellung von 1888 errichtet und bildet bis heute einen eindrucksvollen Zugang zum angrenzenden Parkbereich. Rund um den Montjuïc zeigten das Telefèric, die Anella Olímpica und das Poble Espanyol eine weitere Facette der Stadt – Aussichtspunkte, olympisches Erbe und ein kulturelles Dorf, das unterschiedliche spanische Baustile an einem Ort vereint.

Während der Fahrt begann es zu regnen. Das Dach des Busses wurde zwar schnell geschlossen, doch bei jeder Kurve fand dennoch etwas Wasser seinen Weg ins Innere, sodass wir immer wieder leicht nass wurden. Ganz so hatten wir uns die Tour nicht vorgestellt, aber gerade dadurch blieb sie besonders in Erinnerung.

Nach der Rundfahrt nahmen wir den Shuttle zurück zum Schiff. Inzwischen war es deutlich kühler geworden, sodass an Bord zunächst eine warme Dusche auf dem Programm stand. Barcelona hatte uns erneut eine andere Seite gezeigt: weniger Spaziergänge als geplant, dafür mehr Stadtbesichtigung aus erhöhter Perspektive und eine regnerische Bustour, an die wir uns wohl noch lange erinnern werden.

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