Stopp in Marseille während der Transfer-Tour 2026 an Bord der MSC Magnifica mit einem ruhigen Vormittag an Bord und einem kurzen Spaziergang im Kreuzfahrthafengebiet.
Stopp in Marseille während der Transfer-Tour 2026 an Bord der MSC Magnifica mit einem ruhigen Vormittag an Bord und einem kurzen Spaziergang im Kreuzfahrthafengebiet.
Im Rahmen unserer Transfer-Tour 2026 an Bord der MSC Magnifica machten wir Halt in Marseille, Frankreich.
Marseille ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der französischen Mittelmeerküste und ein vertrauter Anlaufhafen auf vielen Kreuzfahrtrouten. Die Stadt selbst hat viel zu bieten – vom Alten Hafen (Vieux-Port), der die Identität Marseilles seit Jahrhunderten prägt, bis hin zu Notre-Dame de la Garde, der hoch über Stadt und Meer gelegenen Basilika. Rund um die Uferpromenade zeigen historische Viertel wie Le Panier eine ganz andere Seite der Stadt – mit engen Gassen, kleinen Plätzen und Spuren der langen Handelsgeschichte Marseilles. Für Kreuzfahrtgäste kann Marseille jedoch auch etwas unpraktisch sein, da die Schiffe häufig weit außerhalb des eigentlichen Stadtzentrums festmachen und der Weg in die Innenstadt meist nur per Taxi oder kostenpflichtigem Shuttle möglich ist.
Wir begannen den Tag ganz entspannt – mit einem gemütlichen Frühstück, etwas Zeit zum Sichern von Fotos und einem ruhigen Moment draußen an Deck. Nach den ereignisreichen Tagen zuvor tat es gut, den Vormittag ohne festen Plan zu genießen.
Nach dem Mittagessen gingen wir kurz an Land, blieben jedoch ausschließlich im unmittelbaren Hafengebiet. Dieser Teil von Marseille ist vor allem auf den Kreuzfahrtbetrieb ausgelegt, mit großen Kaianlagen, Verkehrsflächen und Hafeninfrastruktur. Für Besucher, die einfach nur spazieren gehen möchten, gibt es dort allerdings wenig zu entdecken. Im Vergleich zur eigentlichen Stadt rund um den Alten Hafen wirkt dieser Bereich deutlich nüchterner und funktionaler. Da wir Marseille bereits mehrfach besucht hatten und wussten, dass das Schiff erneut weit außerhalb des Zentrums lag, entschieden wir uns dagegen, Zeit und Geld für die Fahrt in die Innenstadt aufzuwenden.
So wurde Marseille für uns eher zu einem ruhigen Hafentag als zu einem klassischen Besichtigungstag: ein kurzer Spaziergang an Land, etwas frische Luft im Hafenbereich und anschließend die Rückkehr an Bord. Manchmal ist genau das – besonders auf einer längeren Kreuzfahrt – die richtige Art, einen Hafenstopp zu verbringen.