Kreuzfahrt-Stopp in Riga während der Ostsee Tour 2026 mit einer Stadtrundfahrt vorbei an Jugendstilfassaden, dem Freiheitsdenkmal, der Nationalbibliothek und den Sehenswürdigkeiten der Altstadt.
Kreuzfahrt-Stopp in Riga während der Ostsee Tour 2026 mit einer Stadtrundfahrt vorbei an Jugendstilfassaden, dem Freiheitsdenkmal, der Nationalbibliothek und den Sehenswürdigkeiten der Altstadt.
Im Rahmen unserer Ostsee Tour 2026 an Bord der MSC Magnifica besuchten wir Riga, die Hauptstadt von Lettland.
Riga liegt an beiden Ufern der Daugava, unweit des Rigaischen Meerbusens, und ist die größte Stadt im Baltikum. Die Geschichte als wohlhabende Hansestadt spiegelt sich in den mittelalterlichen Gassen der Altstadt wider. Das berühmte Jugendstilviertel ergänzt diese historische Architektur um eine ganz eigene Stilrichtung. Die Kirchen, Kaufmannshäuser und die markante Silhouette des historischen Zentrums gehören zum UNESCO-Welterbe. Vom Flussufer bis zu den Kirchtürmen am Horizont vermittelt Riga schon vor dem ersten Spaziergang einen starken Eindruck seiner Geschichte.
Panoramafahrt durch Rigas Jugendstilviertel
Unser Schiff lag im Hafen, und schon von Bord aus waren die vielen Kirchtürme Rigas zu sehen. Wir hatten eine Panoramafahrt gebucht, bei der wir zunächst die verschiedenen Stadtviertel kennenlernen und anschließend einige Orte zu Fuß erkunden konnten. Der Tag wechselte zwischen langsamen Ausblicken aus dem Bus und kurzen Stopps an den Sehenswürdigkeiten.
Die Rundfahrt begann mit einer gemächlichen Fahrt durch die Stadt. Schon bald hielten wir Ausschau nach der nächsten Jugendstilfassade: Verzierte Eingänge, Skulpturen und dekorative Details schienen an jeder Ecke aufzutauchen. Die vielen Fassaden nacheinander aus dem Bus zu sehen, machte die Bedeutung des Jugendstils für Riga besonders deutlich und gab der Stadt einen unverwechselbaren Charakter, noch bevor wir das historische Zentrum erreichten.
Nationaloper und Freiheitsdenkmal
Unser erster Fotostopp war an der Lettischen Nationaloper und dem Ballett, einem eleganten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert am Stadtkanal. Nach der längeren Busfahrt tat es gut, sich die Beine zu vertreten und die Umgebung der Oper auf sich wirken zu lassen. Anschließend fuhren wir zum Freiheitsdenkmal, einem der wichtigsten nationalen Symbole Lettlands. Die hohe Säule aus Granit und Kupfer steht gut sichtbar im Stadtzentrum und erinnert an die Menschen, die im Lettischen Unabhängigkeitskrieg ihr Leben verloren.
Danach gingen wir durch einen grünen Park zurück zum Bus. Die Wege und die alten Bäume boten eine willkommene Ruhepause nach den belebten Straßen und der prachtvollen Architektur. Durch die Lage am Kanal fühlte sich dieser kurze Fußweg wie ein Teil der Besichtigung an und nicht nur wie ein Transfer.
Über die Daugava zur Altstadt
Zurück im Bus führte die Panoramafahrt über die Daugava zum historischen Zentrum. Am gegenüberliegenden Ufer passierten wir die Lettische Nationalbibliothek. Ihre markante moderne Form wird oft mit einem gläsernen Berg verglichen und hob sich deutlich von der älteren Stadtsilhouette ab, die wir zuvor gesehen hatten. Die Flussüberquerung eröffnete uns vor dem letzten Halt noch einmal eine neue Perspektive auf Riga.
Schwarzhäupterhaus und historische Gassen
Unser letzter Fotostopp war in der Altstadt. Die mittelalterlichen Gassen zeigten eine ganz andere Seite Rigas als die Jugendstilstraßen. Rund um den Rathausplatz zieht das reich verzierte Schwarzhäupterhaus sofort die Blicke auf sich. Außerdem sahen wir den Turm der Petrikirche und die Treppengiebel der Drei Brüder, deren unterschiedliche Baustile zeigen, wie sich die Altstadt über mehrere Jahrhunderte entwickelt hat. Ein kurzer Abstecher zu den Bremer Stadtmusikanten brachte eine spielerische Note in den Rundgang und erinnerte an Rigas historische Verbindungen zu Bremen.
Nach unserem Spaziergang durch die Altstadt stiegen wir wieder in den Bus und fuhren zurück zum Hafen und zur MSC Magnifica. Während der Rundfahrt hatten wir mehrere Seiten Rigas kennengelernt: die Jugendstilstraßen, einen ruhigen Park, die Flussüberquerung und schließlich das mittelalterliche Herz der Stadt. Die Kirchtürme, die uns vom Schiff aus aufgefallen waren, kamen uns nun schon vertraut vor.